Apotheke Dres. Bossy AG
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5401 Baden
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Seit 2002 ist die neue «Pille danach» als Notfallverhütungsmittelrezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Die Abgabe erfolgt nach einem persönlichen Beratungsgespräch.

Was?

Dieneue «Pille danach» ist ein Produkt, das ausschliesslich das Hormon Gestagen enthält. Die herkömmlichen «Pillen danach» waren eineKombination aus den Hormonen Östrogen und Gestagen.

Die Pille danach wird zur Notfallverhütung eingesetzt und ersetzt die vorsorgliche Verhütung nicht!

Sie ist für folgende Fälle vorgesehen:

  • Das Kondom ist verrutscht oder gerissen.
  • Die Pille wurde vergessen oder falsch eingenommen.
  • Der Coitus interruptus hat nicht geklappt und Samen ist in die Scheide gelangt.
  • Der Geschlechtsverkehr hat ungeschützt stattgefunden.
  • Bei den natürlichen Verhütungsmethoden ist in der Berechnung ein Irrtum aufgetreten

Die Pille danach verhindert – abhängig vom Zyklustag – den Eisprung, beziehungsweise die Einnistung der Eizelle in der Gebärmutter.

Wie?

Eine Tablette muss als Einmaldosis so bald wie möglich, vorzugsweise innerhalb von 12 Stunden bis spätestens 72 Stunden nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr, eingenommen werden. Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Unterbauchschmerzen, Müdigkeit oder «schwere Beine» waren bei der herkömmlichen «Pille danach» häufige Nebenwirkungen. Bei der neuen Notfallverhütung treten diese Beschwerden seltener auf. Wird die «Pille danach» in den ersten drei Stunden nach der Einnahme erbrochen, muss erneut eine Tablette eingenommen werden.

Auch nach der notfallmässigen Einnahme der «Pille danach» muss für den Rest des Monatszyklus verhütet werden. Empfohlen ist bis zur nächsten Menstruation ein zusätzliches lokales Verhütungsmittel.

In der Apotheke erhalten Sie detaillierte Informationen über die Wirkung der Pille danach. Das Apotheken-Team berät Sie auch in Fragen nach der idealen normalen Verhütung.